Die 14 Nothelfer |
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Das NÖ Museum für Volkskultur zeigt in der heurigen Saison die Sonderausstellung "Die 14 Nothelfer". Dieses volkstümliche Thema wird breit aufgefächert präsentiert und vor allem in den Bezügen zu Volksfrömmigkeit und Brauchtum dargestellt
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Bei den Nothelfern geht es um die bedeutendste Gruppe einer Reihe von Heiligen, die sich seit der Pestzeit, also seit dem späten Mittelalter formiert haben und vor allem in den nachfolgenden Jahrhunderten einen hohen Stellenwert innerhalb der Fürbitter bei Gott einnahm.
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Die 14 Nothelfer wurden vom Volke sehr verehrt und sind sehr stark im Brauchtum und in der Volksfrömmigkeit verankert. Auch in unserem Bundesland Niederösterreich kam ihnen eine bedeutende Rolle zu. So gibt es eine nicht geringe Anzahl von bildlichen, aber auch plastischen Darstellungen, die sich vor allem in Kirchen, Kapellen, aber auch auf Bildstöcken finden. |
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Natürlich weist auch das Weinviertel mehrere Verehrungsstätten auf, u.a. befindet sich eine in der Nähe von Groß-Schweinbarth. Barocke Künstler schufen ihnen zu Ehren Nothelferaltäre, zu denen die Menschen in vielfältigen Anliegen kamen und Trost suchten. Aber auch die einzelnen Heiligen wurden in besonderen Nöten verehrt und angerufen und ihnen eigene Kirchen geweiht. |
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Zu den 14 Nothelfern zählen die Heiligen Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Chriostophorus, Cyriacus, Dionysous, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina. Margarethe, Pantaleon und der hl. Veit. Regional konnte auch ein Heiliger durch einen anderen ersetzt werden. Einige Nothelfer sind heute in den Hintergrund getreten, andere nach wie vor vom Volke sehr verehrt.
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Außer dem hl. Ägidius sind alle Nothelfer Märtyrer und gehören der alten Kirche an. Bis heute volkstümlich sind die drei "Madln" Barbara, Katharina und Margarethe. Am Tag des hl. Blasius holt man sich den Blasiussegen, Christophorus ist als Patron der Autofahrer sehr bekannt geworden - Autoweihen waren in den Nachkriegsjahren sehr populär. "Kathrein stellt den Tanz ein" heißt es zum Tag der hl. Katharina, als "Lostag" für die Mädchden gilt der Barbaratag - an diesem Tag eingewässerte Kirschbaumzweige sollen, wenn sie zu Weihnachten blühen, übers Jahr einen Bräutigam bringen.
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Die Ausstellung wird im Mai eröffnet und bis 15. November gezeigt. |
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